Unter der alten Burgstätte der Slavníkovci lag ein Tümpel namens Libušes Bad. Darin lebte ein heiliger Schlangenkönig mit einer Krone, ein Beschützer des Feuers, des häuslichen Herdes und des Glücks. Fürstin Libuše soll hier mit ihrem Schatz und goldenen Fröschlein, mit denen sie weissagte, begraben sein. Nach ihrem Tod erschien sie hier als Weiße Frau, verwandelte sich um Mitternacht in eine goldene Ente und verschwand im Schilf. Am linken Ufer der Cidlina, gegenüber der Burgstätte, liegt die Kuppe Kuchyňka. Von dort kam Libušes Geist hervor. Er erschien auch an der Cidlina unterhalb der Burgstätte. Außerdem erzählt man von geheimen unterirdischen Gängen, die Libice mit Oškobrh verbunden haben sollen. Der Sage nach verband beide Orte auch eine Lederbrücke.
Lage und Karte
- Ort
- Libice Nad Cidlinou
- Gemeinde / Ausgangspunkt
- Libice Nad Cidlinou
- Bezirk / Region
- Nymburk
- Land
- Tschechien
- Entfernung und Richtung
- 4 km SO von Poděbrad
Der Link sucht nach Libice Nad Cidlinou und Umgebung. Der genaue Schauplatz dieser Sage ist in den Quellen nicht belegt.
Ungefähre Lage · Suche nach Gemeinde oder Gebiet. Die Entfernung stammt aus den Quellen und ist keine aktuell berechnete Streckenlänge.
Quellen des ursprünglichen Atlas Tajemná místa · Seite 202
Diese Sage bewahrt eine volkstümliche Erzählung. Ihre Motive sind kein Beleg für übernatürliche Ereignisse.