Einst gehörte die Burg einem Herzog namens Drache, der nicht nur seine Untertanen, sondern auch zufällig vorbeikommende Reisende tötete. Deshalb mied jeder die Burg weiträumig. Auf diese Weise häufte der Wüterich große Reichtümer an. Als er im Sterben lag, schlug dreißigmal der Blitz in seine Burg ein. Der Teufel wartete bereits ungeduldig auf seine Seele, wollte aber auch seine Schätze mitnehmen. Im Dunkeln soll er statt Gold jedoch nur Felsen aufgeladen haben. Mit der schweren Last gelangte er bis zum Vihorlatgebirge und schlief dort völlig erschöpft ein. Erst die Morgenröte weckte ihn. Erschrocken sprang der Teufel vom Felsen, der Boden brach unter ihm ein, und so entstand das „Meerauge“ des Vihorlat.
Lage und Karte
- Ort
- Bačkov - Hrad
- Gemeinde / Ausgangspunkt
- Bačkov
- Bezirk / Region
- Trebišov
- Land
- Slowakei
- Entfernung und Richtung
- 8 km NW von Sečovců
Der Link sucht nach Bačkov und Umgebung. Der genaue Schauplatz dieser Sage ist in den Quellen nicht belegt.
Ungefähre Lage · Suche nach Gemeinde oder Gebiet. Die Entfernung stammt aus den Quellen und ist keine aktuell berechnete Streckenlänge.
Quellen des ursprünglichen Atlas Tajemná místa · Seite 52
Diese Sage bewahrt eine volkstümliche Erzählung. Ihre Motive sind kein Beleg für übernatürliche Ereignisse.