Am Beginn des Niederen Gesenkes stehen auf dem gleichnamigen Berg die Reste einer mächtigen Burg, deren Außenmauer mehr als einen Kilometer lang ist. Man erzählt, dass sich während der Passion der Berg öffnet und in den Burgkellern die großen Schätze des Raubritters Jindřich von Nevojice zu sehen sind. Auf der Burg soll es einst eine kostbare goldene Glocke gegeben haben, die die belagerten Verteidiger in den Brunnen warfen und zuschütteten. Einige Schatzsucher kannten den Standort des Brunnens und gruben dort, jedoch vergeblich. Im Felsen unterhalb der Burg zeigt man noch heute einen wie eingemeißelt wirkenden Hufeisenabdruck. Ihn soll der räuberische Herr hinterlassen haben, als er zu Pferd aus der belagerten Burg floh.
Lage und Karte
- Ort
- Tepenec (Karlspurg) - Hrad
- Gemeinde / Ausgangspunkt
- Tepenec (Karlspurg)
- Bezirk / Region
- Olomouc
- Land
- Tschechien
- Entfernung und Richtung
- 7 km SO von Šternberka
Der Link sucht nach Tepenec (Karlspurg) und Umgebung. Der genaue Schauplatz dieser Sage ist in den Quellen nicht belegt.
Ungefähre Lage · Suche nach Gemeinde oder Gebiet. Die Entfernung stammt aus den Quellen und ist keine aktuell berechnete Streckenlänge.
Quellen des ursprünglichen Atlas Tajemná místa · Seite 339
Diese Sage bewahrt eine volkstümliche Erzählung. Ihre Motive sind kein Beleg für übernatürliche Ereignisse.