Entgegen historischen Berichten über die Gründung der Burg durch Karl IV. um 1356 halten sich hier hartnäckig Sagen vom eselsohrigen Radouš als Gründer. Hájek von Libočany führte ihn in die Literatur ein; woher er ihn kannte, weiß man nicht. Radouš soll Hrozislavs Sohn aus dem Dorf Radouš gewesen sein und mit seinem Volk nach Westen gezogen sein, um einen neuen Siedlungsplatz zu suchen. Er war ein hässlicher, von allen verachteter Edelmann mit langen Eselsohren und Eberzähnen. Sechs Ehefrauen tötete er samt den Kindern, die ihm ähnelten. Die siebte floh mit ihrem Kind. Sein Geist erscheint auf Radyně und fährt zur Mittagsstunde mit einer Schubkarre voller Wagenschmiere umher. Bei jedem Erscheinen soll ein heftiges Gewitter aufziehen. Seine Schätze liegen noch in der Burg und werden von ihm und einem schwarzen Hund bewacht. (Siehe Radouš in Teil I.)
Lage und Karte
- Ort
- Radyně- Hrad
- Gemeinde / Ausgangspunkt
- Radyně
- Bezirk / Region
- Plzeň-jih
- Land
- Tschechien
- Entfernung und Richtung
- 7 km SO von Plzně
Entgegen historischen Berichten über die Gründung der Burg durch Karl IV. um 1356 halten sich hier hartnäckig Sagen vom eselsohrigen Radouš als Gründer. Hájek von Libočany führte ihn in die Literatur ein; woher er ihn kannte, weiß man nicht. Radouš soll Hrozislavs Sohn aus dem Dorf Radouš gewesen sein und mit seinem Volk nach Westen gezogen sein, um einen…
Der Link sucht nach Radyně und Umgebung. Der genaue Schauplatz dieser Sage ist in den Quellen nicht belegt.
Ungefähre Lage · Suche nach Gemeinde oder Gebiet. Die Entfernung stammt aus den Quellen und ist keine aktuell berechnete Streckenlänge.
Quellen des ursprünglichen Atlas Tajemná místa · Seite 296
Diese Sage bewahrt eine volkstümliche Erzählung. Ihre Motive sind kein Beleg für übernatürliche Ereignisse.