Hinter Chotěboř fließt die Doubrava durch ein malerisches Tal. Einst stand hier eine Burg namens Sokolov oder Sokolohrady. Der Sage zufolge entführte deren Ritter die Tochter des Herrn von Chotěboř, der ihn zur Rache von den Felsen in die Doubrava stürzte. In der Nähe sieht man auf einem Felsvorsprung den sogenannten Teufelstisch. Nach einer Sage speiste hier ein schlauer Bauer mit dem Teufel und besiegte ihn bei einer Wette. Unter wildem Gelächter sprang der Teufel in einen Tümpel. Seitdem färbt sich das Wasser hier blutig. Nach einer anderen Fassung lebte hier ein Einsiedler, den der Teufel in seinen frommen Betrachtungen störte. Als der Asket nicht weiterwusste, wandte er sich an einen Priester. Dieser riet ihm, mit geweihter Kreide drei große Kreuze auf den Tisch zu zeichnen, auf dem der Teufel immer saß. Der Höllengeist erschien zum letzten Mal, sah die heiligen Zeichen und verschwand für immer.
Lage und Karte
- Ort
- Chotěboř
- Gemeinde / Ausgangspunkt
- Chotěboř
- Bezirk / Region
- Havlíčkův Brod
- Land
- Tschechien
- Entfernung und Richtung
- 15 km NO von Havlíčkova Brodu
Hinter Chotěboř fließt die Doubrava durch ein malerisches Tal. Einst stand hier eine Burg namens Sokolov oder Sokolohrady. Der Sage zufolge entführte deren Ritter die Tochter des Herrn von Chotěboř, der ihn zur Rache von den Felsen in die Doubrava stürzte. In der Nähe sieht man auf einem Felsvorsprung den sogenannten Teufelstisch. Nach einer Sage speiste…
Der Link sucht nach Chotěboř und Umgebung. Der genaue Schauplatz dieser Sage ist in den Quellen nicht belegt.
Ungefähre Lage · Suche nach Gemeinde oder Gebiet. Die Entfernung stammt aus den Quellen und ist keine aktuell berechnete Streckenlänge.
Quellen des ursprünglichen Atlas Tajemná místa · Seite 132
Diese Sage bewahrt eine volkstümliche Erzählung. Ihre Motive sind kein Beleg für übernatürliche Ereignisse.