Tajemná místaATLAS DER GESCHICHTEN UND SAGEN
Chrudim · GESCHICHTE AUS DEM ATLAS

Vom Teufel besessen

Chrudim gehört zu den wenigen Städten des Landes, deren dämonologische Sagen ausführlich aufgezeichnet wurden. Zu verdanken ist dies dem dort geborenen Alois Gallat und seinem 1889 erschienenen Büchlein Chrudim aus der Zeit von Zauber und Spuk. An einer Stelle erzählt er: „1699 verlor Mandalena Korbářová hinter der Neustadt ihre Gänse. Die törichte Frau wünschte dem Dieb leichtfertig den Teufel an den Hals. Darauf zeigte sie sich selbst vom Teufel besessen: Der böse Geist verzerrte ihr den Mund, drehte ihren Kopf nach hinten und zwang sie zu entsetzlichem Schreien. Der sogleich gerufene Dorfzauberer aus Rabštýnek half bald. Er legte Korbářová einen geschälten Weidenstab auf den Kopf und sprach einige unverständliche Worte. Darauf flog der Teufel aus ihrem Mund, brüllte schrecklich und verschwand. Viele glaubwürdige Menschen bezeugten das Ereignis.“

WO SICH DER ORT BEFINDET

Lage und Karte

Ort
Chrudim
Gemeinde / Ausgangspunkt
Chrudim
Bezirk / Region
In den Quellen nicht angegeben
Land
In den Quellen nicht bestimmt
Entfernung und Richtung
10 km S von Pardubic
Ungefähre Lage auf der Karte

Der Link sucht nach Chrudim und Umgebung. Der genaue Schauplatz dieser Sage ist in den Quellen nicht belegt.

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Ungefähre Lage · Suche nach Gemeinde oder Gebiet. Die Entfernung stammt aus den Quellen und ist keine aktuell berechnete Streckenlänge.

QUELLEN DER ERZÄHLUNG

Quellen des ursprünglichen Atlas Tajemná místa · Seite 136

Diese Sage bewahrt eine volkstümliche Erzählung. Ihre Motive sind kein Beleg für übernatürliche Ereignisse.

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