Oberhalb des gleichnamigen Dorfes liegen an einem steilen Hang die spärlichen Reste einer Raubritterburg, die schon in den Hussitenkriegen zerstört wurde. Einer alten Sage zufolge sind darunter Schätze und riesige Weinfässer vergraben, bewacht von einer bizarren Erscheinung. Als Schatzhüter erscheint in den Ruinen ein einäugiger Hase, nach einer Fassung möglicherweise die sinnbildliche Gestalt eines Hussitenführers. Auch eine hier umgehende Weiße Frau kann zu den verschütteten Schätzen führen.
Lage und Karte
- Ort
- Hoštejn (Hohenstein) - Hrad
- Gemeinde / Ausgangspunkt
- Hoštejn (Hohenstein)
- Bezirk / Region
- Šumperk
- Land
- Tschechien
- Entfernung und Richtung
- 8 km W von Zábřehu
Der Link sucht nach Hoštejn (Hohenstein) und Umgebung. Der genaue Schauplatz dieser Sage ist in den Quellen nicht belegt.
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Quellen des ursprünglichen Atlas Tajemná místa · Seite 122
Diese Sage bewahrt eine volkstümliche Erzählung. Ihre Motive sind kein Beleg für übernatürliche Ereignisse.