So heißt der Menhir rechts vom Haupteingang der Kirche in Družec, dessen Kopf ähnlich angedeutet ist wie beim Menhir von Horoměřice. Mit den Steinen von Drahomyšl, Selibice und Droužkovice bildet er nach Dr. Špůrek eine Sonnenwendenlinie. Einst stritten hier angeblich zwei Brüder, und einer verwünschte den anderen in Stein. Von Reue geplagt wollte der Schuldige den Stein bestatten, doch der Priester erlaubte nur, ihn in eine Friedhofsecke zu stellen. Zunächst schützte ihn ein kleines Dach, das später zerfiel. „Jeder fürchtet ihn und jeder meidet ihn.“ Nach einer anderen Fassung ist der etwa 150 Zentimeter hohe Menhir ein versteinerter Hirte, der während der Passionslesung Schafe vorbeitrieb und spöttisch mit der Peitsche knallte. Einst soll eine Holztafel eine dreisprachige Inschrift getragen haben: „Ein falsch schwörender Mensch ward hier zu Stein.“ Der Menhir erscheint in der anonymen kirchlichen Schrift Via Sancta Praga Vetero-Boleslavium, der zweitältesten bekannten Menhirdarstellung bei uns.
Lage und Karte
- Ort
- Družec
- Gemeinde / Ausgangspunkt
- Družec
- Bezirk / Region
- Kladno
- Land
- Tschechien
- Entfernung und Richtung
- 6 km SW von Kladna
So heißt der Menhir rechts vom Haupteingang der Kirche in Družec, dessen Kopf ähnlich angedeutet ist wie beim Menhir von Horoměřice. Mit den Steinen von Drahomyšl, Selibice und Droužkovice bildet er nach Dr. Špůrek eine Sonnenwendenlinie. Einst stritten hier angeblich zwei Brüder, und einer verwünschte den anderen in Stein. Von Reue geplagt wollte der…
Der Link sucht nach Družec und Umgebung. Der genaue Schauplatz dieser Sage ist in den Quellen nicht belegt.
Ungefähre Lage · Suche nach Gemeinde oder Gebiet. Die Entfernung stammt aus den Quellen und ist keine aktuell berechnete Streckenlänge.
Quellen des ursprünglichen Atlas Tajemná místa · Seite 105
Diese Sage bewahrt eine volkstümliche Erzählung. Ihre Motive sind kein Beleg für übernatürliche Ereignisse.