Alois Ulrich, der Oberverwalter des Gutes, unterdrückte seine Untertanen und behandelte sie sehr ungerecht. Nach seinem Tod am 22. Februar 1817 erschien nachts sein Geist. Er ritt auf einem „gepanzerten“ Pferd mit weißem, kalbsähnlichem Kopf und unnatürlich großen Hufen. Jeden Tag sah man den kopflosen Reiter durch die schöne Lindenallee vom Schloss Žďár bis zu den heutigen Bouchalky ziehen. Er erschien auch in einer geschlossenen Kutsche mit Feuerpferden und lauerte Menschen auf. Wo er hintrat, wuchs nichts. Man erzählt von mehreren Zusammenstößen mit Menschen. Schließlich rief man einen Henker aus Jihlava. Er öffnete das Grab und schlug dem Leichnam mit einem Spaten den Kopf ab. Seitdem erschien der Geist nicht mehr und beunruhigte die Stadt nicht länger.
Lage und Karte
- Ort
- Žďár Nad Sázavou
- Gemeinde / Ausgangspunkt
- Žďár Nad Sázavou
- Bezirk / Region
- In den Quellen nicht angegeben
- Land
- In den Quellen nicht bestimmt
- Entfernung und Richtung
- 62 km NW von Brna
Alois Ulrich, der Oberverwalter des Gutes, unterdrückte seine Untertanen und behandelte sie sehr ungerecht. Nach seinem Tod am 22. Februar 1817 erschien nachts sein Geist. Er ritt auf einem „gepanzerten“ Pferd mit weißem, kalbsähnlichem Kopf und unnatürlich großen Hufen. Jeden Tag sah man den kopflosen Reiter durch die schöne Lindenallee vom Schloss Žďár…
Der Link sucht nach Žďár Nad Sázavou und Umgebung. Der genaue Schauplatz dieser Sage ist in den Quellen nicht belegt.
Ungefähre Lage · Suche nach Gemeinde oder Gebiet. Die Entfernung stammt aus den Quellen und ist keine aktuell berechnete Streckenlänge.
Quellen des ursprünglichen Atlas Tajemná místa · Seite 387
Diese Sage bewahrt eine volkstümliche Erzählung. Ihre Motive sind kein Beleg für übernatürliche Ereignisse.