Die frühgotische Altneusynagoge von 1270, Sinnbild jüdischer Weisheit und Mystik, ist von vielen Sagen umgeben. Kabbalisten erzählen, Engel hätten sie gebaut und dafür Steine aus dem zerstörten Tempel Salomos in Jerusalem gebracht. Die Bedingung sei gewesen, sie bei einem Wiederaufbau des Jerusalemer Tempels zurückzugeben. Der Name Altneu sei nämlich eine Verballhornung des hebräischen al tnai, „unter der Bedingung“. Mit diesem Heiligtum ist auch die Sage von Rabbi Löws künstlichem Tempeldiener, dem Golem, untrennbar verbunden. Nach alter Überlieferung sollten seine Reste auf dem Dachboden der Synagoge liegen, wo der „rasende Reporter“ Egon Erwin Kisch in den 1930er-Jahren vergeblich danach suchte. Das kleine Fenster zum Dachboden ist hoch im Giebel zur Pařížská-Straße zu sehen. Es spielt auch in Gustav Meyrinks berühmtem Roman Der Golem eine wichtige Rolle.
Lage und Karte
- Ort
- Praha
- Gemeinde / Ausgangspunkt
- Praha
- Bezirk / Region
- In den Quellen nicht angegeben
- Land
- In den Quellen nicht bestimmt
- Lage in den Quellen
- In den Quellen nicht näher angegeben.
Die frühgotische Altneusynagoge von 1270, Sinnbild jüdischer Weisheit und Mystik, ist von vielen Sagen umgeben. Kabbalisten erzählen, Engel hätten sie gebaut und dafür Steine aus dem zerstörten Tempel Salomos in Jerusalem gebracht. Die Bedingung sei gewesen, sie bei einem Wiederaufbau des Jerusalemer Tempels zurückzugeben. Der Name Altneu sei nämlich eine…
Der Link sucht nach Praha und Umgebung. Der genaue Schauplatz dieser Sage ist in den Quellen nicht belegt.
Ungefähre Lage · Suche nach Gemeinde oder Gebiet. Die Entfernung stammt aus den Quellen und ist keine aktuell berechnete Streckenlänge.
Quellen des ursprünglichen Atlas Tajemná místa · Seite 270
Diese Sage bewahrt eine volkstümliche Erzählung. Ihre Motive sind kein Beleg für übernatürliche Ereignisse.